In
Italien tritt eine
umstrittene neue Corona-Regel für Arbeitnehmer in Kraft.
Jeder Beschäftigte, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Bereich, muss dann
nachweisen, geimpft, genesen oder negativ getestet zu sein. Nur dann bekommt man einen sogenannten
"Grünen Pass". Ohne diesen Pass darf niemand mehr seinen Arbeitsplatz betreten - etwa in Büros, Fabriken, Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen. Von der Maßnahme sind 23 Millionen Beschäftigte in Italien betroffen.
Gegen den Beschluss gibt es
heftigen Widerstand. Gewerkschaftler und Politiker kritisieren die Maßnahme. In Triest drohen die Arbeiter mit einer
Blockade des wichtigen Hafens; im Güterverkehr wird
Chaos befürchtet, weil viele Fernfahrer vor allem aus dem Ausland kein notwendiges Corona-Zertifikat haben. In vielen Städten sind
Proteste geplant.