Zwei Drittel der Deutschen blicken einer Studie zufolge ängstlich in die Zukunft. Mangelndes Vertrauen in Staat und Institutionen fördert demnach einen Rückzug ins Private. Gleichzeitig wachse bei einem Teil der Bevölkerung aber auch die Bereitschaft, allein oder mit Gleichgesinnten für eine lebenswerte Zukunft aktiv zu werden. Das sind Erkenntnisse einer repräsentativen und tiefenpsychologischen Untersuchung des Kölner Rheingold-Instituts in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Philosophie Identity Foundation in Düsseldorf.
Schwere Krisen hätten das Vertrauen in die Zukunft fundamental erschüttert, sagt Rheingold-Gründer Stephan Grünewald in Köln. Die größten Zukunftsängste betreffen demnach den Klimawandel und die fortschreitende Polarisierung der Gesellschaft.