Der Möbelriese Ikea hat sich mit starken Online-Verkäufen aus der Corona-Krise befreit. Der Umsatz kletterte im Finanzjahr 2021 (31. August) um 6,3 Prozent auf 37,4 Milliarden Euro, wie die Ikea-Einzelhandelsorganisation Ingka berichtet. Der Online-Anteil sei in der Jahresfrist von 18 Prozent auf 30 Prozent gestiegen. "Ich bin wirklich stolz auf das vergangene Jahr", sagt Ingka-Chef Jesper Brodin laut Mitteilung. Man werde weiterhin in Innovation, Expansion, Erreichbarkeit und Nachhaltigkeit investieren.
Im vorangegangenen Geschäftsjahr 2020 hatte Ikea wegen der Pandemie zwischenzeitlich 75 Prozent der Möbelhäuser schließen müssen und einen Umsatzrückgang verzeichnet. Die Ingka-Group ist weltweit der mit Abstand größte Betreiber von Ikea-Möbelhäusern, aber nicht der einzige. Sämtliche zwölf Franchise-Nehmer haben im Geschäftsjahr 2021 zusammen 41,9 Milliarden Euro umgesetzt, wie der Lizenzgeber Inter Ikea Systems bekannt gab. Im Jahr zuvor waren es 39,6 Milliarden Euro gewesen.