Letztes Update:
20220127220332
extern
Akzeptieren

11:21
09.10.2021
Die Zahl psychischer Erkrankungen hat durch die Corona-Pandemie weltweit enorm zugenommen. Im Covid-Jahr 2020 gab es laut einer Studie geschätzte 53 Millionen Fälle von schweren depressiven Störungen und 76 Millionen Fälle von Angststörungen zusätzlich, die auf die Viruskrise zurückzuführen sind. Das entspreche global einer Steigerung von 28 beziehungsweise 26 Prozent, schreiben Forscher der australischen Universität von Queensland und der Universität von Washington im Fachmagazin The Lancet. Regierungen in aller Welt müssten dem Trend dringend gegensteuern, fordern die Forscher.
In Deutschland war die Zuwachsrate mit jeweils knapp 17 Prozent noch vergleichsweise niedrig. Deutlich stärker war der Anstieg etwa in Frankreich, Spanien und Italien, zeigen Daten der Forscher. Jedoch fehlten aus vielen Ländern Angaben, speziell aus Staaten mit niedrigen und mittleren Einkommen.

08:18
09.10.2021
Der deutsche Diplomat Markus Ederer, Botschafter der Europäischen Union in Moskau, sieht die geringe Impfquote in Russland als einen Grund, weshalb die EU die Grenzen immer noch nicht komplett öffnet für russische Touristen. Zwar beklagt sich der Machtapparat in Moskau immer wieder darüber, es gebe auf Seiten der EU politische Gründe dafür, dass Sputnik V – mit Ausnahme von Sonderwegen etwa in Ungarn – nicht zugelassen werde. Ederer aber weist das zurück. Klar sei vielmehr, dass Russland noch immer die von der Europäischen Arzneimittel-Agentur und von der Weltgesundheitsorganisation WHO geforderten Unterlagen nicht geliefert habe. 
In Russland haben bisher keine 50 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten - das entspricht etwa 30 Prozent der russischen Bevölkerung. 

extern
Akzeptieren
An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Akzeptieren