Wie bereits berichtet, müssen
Schnelltests ab kommenden Montag meist selbst bezahlt werden. Generell gratis bleiben sie noch für Menschen, die sich nicht impfen lassen können, darunter Kinder unter zwölf Jahren. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (Abda) schlägt eine
Bündelung des Testangebots in Gesundheitseinrichtungen wie Arztpraxen und Apotheken vor. Neben der Qualitätssicherung würde das verhindern, dass viele sonst Tests einstellten oder Selbstzahlern nur noch sehr teuer anbieten könnten.
Für Menschen, die nicht geimpft seien oder nicht geimpft werden könnten, brauche es weiterhin ein wohnortnahes Testangebot. Angesichts des Raum- und Personalaufwands könne es aber nur zu akzeptablen Kosten vorgehalten werden, wenn genügend Tests nachgefragt würden. Wenn Apotheken ihr Testangebot auf bestimmte Tageszeiten beschränken könnten, helfe es zusätzlich, die Kosten im Zaum zu halten, sagt Abda-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening.