Letztes Update:
20220127220332

16:35
07.10.2021
In einer Gedenkfeier haben Familie, Freunde und zahlreiche andere Menschen in Idar-Oberstein Abschied von einem getöteten 20-Jährigen genommen. Der junge Mann war vor knapp drei Wochen als Aushilfe in einer Tankstelle von einem Kunden erschossen worden, nachdem er ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen hatte. "Die schockierende Tat hat uns alle fassungslos gemacht und hinterlässt in unserer Gesellschaft weiterhin eine große Betroffenheit und Trauer auch über Idar-Oberstein hinaus", sagte Oberbürgermeister Frank Frühauf (CDU) bei der öffentlichen Trauerfeier in der Messehalle der Stadt. Rund 400 Menschen kamen zum "Gedenken an Alex". Wohl kaum jemand könne sich vorstellen, was "diese sinnlose Tat" für die Mutter, die Angehörigen und andere Betroffene bedeute, sagte Frühauf. Es sei der Wunsch der Familie gewesen, mit vielen Menschen gemeinsam an einem Ort um Alex zu trauern - ohne politische Ansprachen. "Am heutigen Tage soll Alex im Vordergrund stehen (...). Wir sind unendlich traurig." Die Beisetzung ist zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis geplant.

Alex war ein lebenslustiger, hilfsbereiter, intelligenter, charmanter, charismatischer sowie chaotischer und verrückter, aber vor allem ein liebevoller und lustiger junger Mann. Bitte haltet ihn als den tollen Menschen in Erinnerung, der er war, und nicht als den Jungen, der an der Tankstelle sein Leben lassen musste. Denn er war so viel mehr als das. Die Mutter des erschossenen 20-Jährigen erinnert bei der öffentlichen Trauerfeier an ihren Sohn.  16:35
07.10.2021
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16:13
07.10.2021
Die Mehrheit der Bürger ist einer Umfrage zufolge für die Abschaffung der Maskenpflicht im Klassenzimmer. 57 Prozent sind der Meinung, dass die Maskenpflicht im Unterricht abgeschafft werden sollte, wie eine Befragung von Infratest-dimap für den ARD-Deutschlandtrend ergab. Bei den Eltern mit schulpflichtigen Kindern sind es sogar 71 Prozent. Lediglich 37 Prozent sind für eine Beibehaltung der Maskenpflicht an Schulen - und nur 27 Prozent der Eltern schulpflichtiger Kinder.
Die Sorgen der Bürger vor einem Anstieg der Corona-Infektionszahlen ist der Umfrage zufolge im Vergleich zum Sommer kleiner geworfen. Aktuell treibt diese Sorge 42 Prozent um – im Juli gab noch eine Mehrheit von 62 Prozent an, sehr große oder große Sorgen zu haben, dass die Infektionen wieder steigen könnten. Wie zu Beginn des Sommers bezeichnen sechs von zehn Befragten (60 Prozent) die bestehenden Corona-Maßnahmen grundsätzlich als angemessen.

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