Letztes Update:
20220127220332

12:26
07.10.2021
Die Corona-Pandemie hat Löcher in die staatlichen Haushalte gerissen. Die Ausgaben des sogenannten Öffentlichen Gesamthaushalts lagen laut Statistischem Bundesamt im ersten Halbjahr 2021 um 10,8 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2020. Sie betrugen 883,2 Milliarden Euro, wie das Amt berichtete. "Die gestiegenen Ausgaben des Öffentlichen Gesamthaushalts lassen sich hauptsächlich durch die gestiegenen Zuweisungen und Zuschüsse infolge der Corona-Pandemie erklären", erklärten die Wiesbadener Statistiker. Dazu zählten zum Beispiel Unternehmenshilfen oder die Unterstützung der Krankenhäuser.
Die Einnahmen stiegen im ersten Halbjahr 2021 um 6,0 Prozent auf 752,1 Milliarden Euro. Die Erlöse aus Steuern und Abgaben waren im ersten Halbjahr 2020 deutlich zurückgegangen - inzwischen haben sie laut Destatis wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht. In Summe ergibt sich für das erste Halbjahr 2021 dennoch ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 131,1 Milliarden Euro.

11:51
07.10.2021
Die Menschen rund um den Globus sind nach Berechnungen der Allianz in Summe so reich wie nie. Im Corona-Jahr 2020 habe das Bruttogeldvermögen der privaten Haushalte erstmals die Marke von 200 Billionen Euro erreicht, teilte der Versicherungskonzern mit. Binnen Jahresfrist gab es demnach eine Steigerung um 9,7 Prozent.
Für das laufende Jahr sagen die Allianz-Volkswirte ein Wachstum des globalen Geldvermögens um sieben Prozent voraus. Die Pandemie dürfte nach ihrer Einschätzung jedoch die Vermögensungleichheit verschärfen - sowohl zwischen reichen und ärmeren Ländern als auch innerhalb der Staaten. Schon jetzt ist der Löwenanteil von gut 84 Prozent des Vermögens im Besitz der reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung. Haupttreiber des Wachstums waren im vergangenen Jahr die - zu einem Großteil ungeplant - gestiegenen Ersparnisse. Wegen der Einschränkungen in der Pandemie konnten viele Menschen ihr Geld nicht in gewohntem Maße ausgeben. 

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