Letztes Update:
20220127220332

16:57
06.10.2021
Wegen der Verbreitung von Falschnachrichten zum Coronavirus hat die britische Medienaufsicht dem religiösen TV-Sender Loveworld eine Geldstrafe von 25.000 Pfund (knapp 30.000 Euro) auferlegt. Die Moderatoren hätten in zwei Sendungen am 11. und 12. Februar "eine Reihe von nicht belegten, irreführenden und potenziell schädlichen Aussagen" zur Corona-Pandemie und zu Impfstoffen gemacht, teilte die Behörde Office of Communications (Ofcom) in London mit. So nannten sie etwa falsche Behauptungen zu Nebenwirkungen und medizinischen Komplikationen der Impfungen.
Es sei legitim, dass Sender die Reaktion der Regierung auf die Pandemie sowie mögliche Nebenwirkungen diskutierten und überprüften, so Ofcom. "Die Darstellung irreführender Behauptungen von Loveworld ohne ausreichende Hinterfragung oder Kontext birgt jedoch die Gefahr, dass den Zuschauern ernsthafte potenzielle Schäden zugefügt werden, zu einer Zeit, in der es besonders wahrscheinlich war, dass die Zuschauer nach zuverlässigen Informationen über das britische Impfprogramm suchen."

16:05
06.10.2021
Die in der Corona-Krise mit Steuermilliarden gestützte Lufthansa hat sich erfolgreich frisches Geld am Markt besorgt und stellt so die Weichen für einen Ausstieg des deutschen Staates. Im Rahmen der am 19. September angekündigten Kapitalerhöhung seien brutto 2,162 Milliarden Euro erlöst worden, teilte die Fluggesellschaft mit. Das Geld will die Lufthansa nach früheren Angaben zur Rückzahlung staatlicher Hilfen einsetzen.
Der deutsche Staat hält über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds nach der Kapitalerhöhung noch 14,09 Prozent an der Deutschen Lufthansa AG. Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien hatten dem Lufthansa-Konzern nach dem Zusammenbruch des Luftverkehrs infolge der Corona-Pandemie mit milliardenschweren Finanzhilfen unter die Arme gegriffen.

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