Letztes Update:
20220127220332

10:50
06.10.2021
Stiko-Chef Thomas Mertens warnt vor zu wenig Grippeschutz bei Risikogruppen in Deutschland. Bislang lägen die Grippe-Impfquoten auch gemessen an internationalen Empfehlungen zu niedrig, sagt Mertens. Obwohl es in der vergangenen Grippesaison Verbesserungen gegeben habe, lägen die Influenza-Impfquoten bei Menschen über 60 leider nur bei 30 bis 40 Prozent. "Das ist wirklich zu wenig", so Mertens.
Denn es könnte nach dem Ausbleiben in der vergangenen Saison nun eine stärkere Grippewelle geben. Grippeimpfungen werden neben Älteren unter anderem auch chronisch Kranken, Schwangeren, medizinischem Personal, pflegenden Angehörigen und Menschen empfohlen, die beruflich mit viel Publikumsverkehr zu tun haben. Es gebe dabei Hühnerei-basierte und Zellkultur-basierte Impfstoffe sowie einen Lebendimpfstoff, erläutert Mertens. Das sei eine breite Palette. Bei Totimpfstoffen könne der Grippeschutz auch zeitgleich mit einer Corona-Impfung gegeben werden - dann in den linken und rechten Oberarm. 

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09:55
06.10.2021
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürwortet die regionalen Entscheidungen zu Maskenpflicht an Schulen. "Es generell für ganz Deutschland jetzt sein zu lassen, das kann nicht der richtige Ansatz sein." Er sprach sich dafür aus, dass man weiterhin regelmäßig - zwei bis dreimal pro Woche - teste. 

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