Bei der US-Fluggesellschaft
United Airlines, die eine
Corona-Impfpflicht verfügt hat, haben
mehr als 96 Prozent der Mitarbeiter die
Anforderung erfüllt. Zugleich sei United dabei, knapp 600 Beschäftigte zu entlassen, die sich einer Impfung verweigerten, sagte Firmenchef Scott Kirby im US-Sender
CNBC. "Es tut mir leid für die 593 Leute, die gehen müssen, aber wir fokussieren uns darauf, das Richtige für United Airlines zu tun, und es ist gut, das Thema abhaken zu können."
Rund 2000 der etwa 67.000 United-Beschäftigten wollen zudem unter Verweis auf
religiöse Vorgaben oder
gesundheitliche Gründe von der Impfpflicht ausgenommen werden, wie Kirby sagte. Diese Anträge sollen einzeln geprüft und die Mitarbeiter in Jobs mit möglichst wenigen Kontakten zu anderen Menschen eingesetzt werden. Man habe
nicht mit den Beschäftigten über die Impfpflicht
diskutiert, betonte Kirby: "Wir haben gesagt, wir können unterschiedlicher Meinung sein. Aber das ist die Vorgabe von United Airlines, und sie müssen eine Entscheidung treffen."