Der
Modehandel in Deutschland wird einer Studie zufolge seine
coronabedingten Umsatzeinbußen auch in diesem Jahr
nicht vollständig aufholen können. Trotz einer Erholung des Marktes werde das Umsatzvolumen immer noch 10 Prozentpunkte unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 liegen, berichtet das Institut für Handelsforschung (IFH). Vor allem kleine Modegeschäfte sowie Kauf- und Warenhäuser stünden unter Druck.
Im vergangenen Jahr hatten die Deutschen der Studie zufolge
rund 8 Milliarden Euro weniger für Mode ausgegeben als 2019. Der Umsatz habe bei knapp 50 Milliarden Euro gelegen. Besonders kräftig seien die Umsätze mit Herrenbekleidung (minus 17,2 Prozent) und Damenmode (minus 15,4 Prozent) gesunken.