Das Publikum in Wien scheut zu Saisonbeginn den Gang ins Theater. Große Bühnen wie das Burgtheater und das Theater in der Josefstadt verzeichnen weit geringere Auslastungen als vor der Pandemie, obwohl keine Beschränkungen der Zuschauerzahlen mehr in Kraft sind. Die Häuser mutmaßen, dass Besucher unter anderem von der FFP2-Maskenpflicht und von der 3G-Regel (Eintritt nur nach Impfung, Test oder Genesung) abgeschreckt werden.
Das Burgtheater hat derzeit eine Auslastung von rund 65 Prozent, statt über 80 Prozent wie vor der Pandemie, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Das Theater in der Josefstadt war bislang im September nur zu 60 Prozent gefüllt - ein Viertel weniger als in normalen Jahren. Auch das Volkstheater berichtete über Zuschauerschwund.