Letztes Update:
20220127220332

10:22
21.09.2021
Eineinhalb Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie steht der Tourismussektor in Malaysia nach Meinung von Experten vor dem Zusammenbruch. Der Branche drohe der "totale Kollaps", wenn der Staat ihr nicht finanziell unter die Arme greife, teilte der malaysische Verband der Tourenanbieter und Reisebüros (MATTA) mit. Die Gruppe bat Finanzminister Tengku Zafrul um gezielte Hilfen, um die Beschäftigten der Branche zu unterstützen und den Industriezweig auf ein Comeback vorzubereiten.
Die Grenzen des südostasiatischen Landes sind seit 18 Monaten für internationale Gäste geschlossen. Vor der Krise verzeichnete das Land mit seinen Traumstränden und tropischen Regenwäldern noch die zweithöchste Besucherzahl in der Region nach Thailand. Vergangene Woche war die Inselgruppe Langkawi erstmals wieder für Touristen geöffnet worden - jedoch nur für einheimische Urlauber, die vollständig geimpft sind.

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09:38
21.09.2021
Die Coronavirus-Pandemie hat in den USA in etwa so viele Menschen das Leben gekostet wie die Spanische Grippe 1918 bis 1919. Die Johns-Hopkins-Universität meldete gut 674.000 Todesfälle in Verbindung mit Corona. Das entspricht etwa der geschätzten Zahl der Grippetoten bei der Pandemie vor gut 100 Jahren. Täglich kommen derzeit im Durchschnitt 1900 Todesfälle hinzu und im Herbst könnte es nach Berechnungen der Universität Washington noch einen Anstieg geben.
Obwohl sich die Todeszahlen derzeit gleichen, war die Wirkung der Spanische Grippe nach Einschätzung von Experten ungleich schwerer, weil die USA damals nur ein Drittel ihrer heutigen Einwohnerzahl von rund 330 Millionen hatten. Global gesehen war die Spanische Grippe noch verheerender. Sie tötete etwa 50 Millionen Menschen weltweit, im Zusammenhang mit Corona sind es bislang 4,6 Millionen. Dennoch sei Corona eine Tragödie, insbesondere in den USA, sagte der Medizinhistoriker Howard Markel von der Universität Michigan. Es gebe heute weitaus umfassendere wissenschaftliche Kenntnisse als 1919 und sogar schon einen Impfstoff, doch es sei nicht gelungen, diese Vorteile im Kampf gegen Corona zu nutzen.

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