Letztes Update:
20220127220332

11:34
17.09.2021
Bei der noch bis diesen Sonntag laufenden bundesweiten Aktionswoche für Corona-Impfungen sind laut Bundesregierung rund 1400 Impf-Gelegenheiten vor Ort organisiert worden. Damit solle auch erneut ins Bewusstsein gerückt werden, wie einfach und für jeden erreichbar das Impfangebot sei, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. "Jede Impfung macht nicht nur die geimpften Personen, sondern uns alle ein wenig sicherer." 
Es werde sicherlich auch nach dieser Woche weitere fantasievolle und unkonventionelle Impf-Aktionen geben, sqwgte Seibert. Er bekräftigte erneut: "Die Bundesregierung hat eine allgemeine Impfpflicht immer abgelehnt, und da gibt es auch keine veränderte Position." Für die am Montag gestartete Aktionswoche hatten Bund und Länder alle Akteure vor Ort dazu aufgerufen, unkomplizierte Impfangebote zu organisieren - etwa bei Vereinen, Feuerwehren, Kulturveranstaltern oder Unternehmen.

11:06
17.09.2021
Mit einer Neuauflage seines Impfprogramms will das Internationale Olympische Komitee die Winterspiele in Peking sicherer machen. Das IOC werde Verbände und weitere Partner dabei unterstützen, Impfstoffe gegen das Coronavirus für alle Teilnehmer der Spiele verfügbar zu machen, schrieb IOC-Präsident Thomas Bach in einem Brief an die olympische Bewegung. Dabei werde man sich "natürlich im Rahmen der nationalen Bestimmungen" bewegen, versicherte Bach.
Schon vor den Sommerspielen in Tokio hatte das IOC Vereinbarungen mit Biontech und Pfizer für die Bereitstellung von Vakzinen geschlossen. Umstritten war ein Angebot des Chinesischen Olympischen Komitees für Impfstoffe aus China, das sowohl für die Tokio-Spiele wie auch für die Winter-Ausgabe in Peking gelten sollte. Das Impfprogramm für Tokio habe "effektiv gewirkt", versichert Bach. Daher rief er alle Beteiligten der kommenden Winterspiele auf, rechtzeitig ihren Bedarf anzumelden, damit das IOC entsprechende Vorkehrungen treffen könne.

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