In Großbritannien sollen alle 12- bis 15-Jährigen ein Angebot zur Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Die obersten medizinischen Regierungsberater der vier Landesteile sprachen sich dafür aus, Kindern und Jugendlichen dieser Altersgruppe das Mittel der Konzerne Biontech und Pfizer zu spritzen.
Ausschlaggebend für die Entscheidung war nach Angaben der Experten vor allem die erwartete positive Auswirkung für die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs. "Wir denken, dass es ein wichtiges und potenziell nützliches zusätzliches Werkzeug ist, um die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit durch Störung der Bildung zu verringern", sagte der Chefberater der britischen Regierung Chris Whitty bei einer Pressekonferenz in London.