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12:21
13.09.2021
Zu Beginn der bundesweiten Corona-Impf-Aktionswoche betonen Experten die Notwendigkeit, mit niedrigschwelligen Informationsangeboten noch Ungeimpfte anzusprechen. "Wir wollen die Menschen aufsuchen. Das ist sicherlich eine gute Idee, aber sie muss kombiniert werden mit guter Aufklärung, mit aktiver Aufklärung", sagte Cornelia Betsch, Expertin für Gesundheitskommunikation an der Universität Erfurt. Informationen, die bei Zögernden und Unentschlossenen Vertrauen für eine Impfung schaffen könnten, müssten auch für Menschen, deren erste Sprache nicht deutsch sei, gut verständlich sein.
Wichtig sei es auch, die Impfdebatte "raus aus dieser politischen Arena wieder mehr zu einem Gesundheitskontext" zu bekommen, so die Expertin. Als Absender von Informationen müssten Ärzte und Wissenschaftler, nicht Politiker im Fokus stehen. "Impfen ist eine wichtige Gesundheitsentscheidung, keine politische Entscheidung oder politisches Statement", betonte Betsch.

11:49
13.09.2021
Die neuseeländische Metropole Auckland bleibt eine weitere Woche im strikten Corona-Lockdown. Diese Entscheidung gab die Regierung von Ministerpräsidentin Jacinda Ardern bekannt, nachdem in der Millionenstadt 33 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet wurden - die höchste Zahl seit Tagen. Die Menschen dürfen bis mindestens 21. September nur in Ausnahmefällen ihre Häuser verlassen, etwa zum Einkaufen oder um in der näheren Umgebung Sport zu treiben.
Die Regierung des Inselstaats im Südpazifik hatte am 18. August nach der Entdeckung eines einzigen Corona-Falls einen landesweiten Lockdown verhängt. Im Rest des Landes waren die Beschränkungen bereits in der vergangenen Woche gelockert worden. Hier wurden keine neuen Fälle gemeldet. Einige Regeln gelten aber weiter: So müssen die Bürger in Innenräumen Masken tragen. Zudem dürfen sich in geschlossenen Räumen nur noch maximal 50 Personen versammeln, im Freien bis zu 100 Personen.

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