Letztes Update:
20220127220332

11:09
11.09.2021
Ungeimpften könnten in Baden-Württemberg noch mehr Einschränkungen drohen, als bisher bekannt. Einem Zeitungsbericht zufolge plant das Land, ungeimpfte Arbeitnehmer und Selbstständige mit Kontakt zu außenstehenden Personen zu wöchentlichen Tests zu verpflichten, sobald die neue Corona-Warnstufe in Kraft tritt. Das schreiben die "Heilbronner Stimme" und der "Südkurier"
Das Ministerium will den Bericht bisher nicht kommentieren. Man wolle den genauen Details der für die kommende Woche erwarteten neuen Verordnung noch nicht vorgreifen, so ein Ministeriumssprecher.

09:28
11.09.2021
Der Corona-Inzidenzwert im bevölkerungsreichsten Bundesland sinkt weiter. Laut Robert Koch-Institut liegt die Zahl der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner bei 103,3 nach 106,9. Heute vor einer Woche hatte der Inzidenzwert noch 116,6 betragen.
Aktuell melden die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen 2877 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, 20 Menschen starben. Spitzenreiter bei den Infektionszahlen bleiben Wuppertal (208,4) und Leverkusen (182,4). Aber auch in diesen beiden Städten geht die Inzidenz langsam zurück. Die niedrigsten Werte verzeichnen weiterhin Coesfeld (54,4) und Wesel (49,6).

06:43
11.09.2021
Sollte mehr Druck auf Ungeimpfte ausgeübt werden? Ärztepräsident Klaus Reinhardt hält dies derzeit für unangebracht. "Im Moment bin ich dagegen", sagt Reinhardt der "Passauer Neuen Presse". "Noch mehr Druck auf Nicht-Geimpfte auszuüben, wäre zum jetzigen Zeitpunkt nicht angemessen." Er war gefragt worden, ob er ein Befürworter einer stärkeren Verbindlichkeit von "2G"-Regeln sei, bei denen nur Geimpfte und Genesene Zugang zu bestimmten Veranstaltungen und Einrichtungen haben.
Der Präsident der Bundesärztekammer argumentiert, zum einen sei das Gesundheitssystem aktuell nicht so sehr beansprucht, dass das von dieser Seite her legitimiert wäre. "Zum anderen dürfte mehr Druck bei Unentschlossenen, die man mit vernünftigen Argumenten überzeugen könnte, eher Gegenreaktionen auslösen. Auf diese Weise werden wir die fehlenden 20 bis 25 Prozent bei der Impfquote kaum erreichen." Reinhardt plädiert dafür, vielmehr "noch stärker und gezielter" zu versuchen, "bestehende Zweifel zu zerstreuen und Fake-News über das Impfen (...) konsequent zu korrigieren".

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