Die leitende Wissenschaftlerin bei der Entwicklung des Astrazeneca-Impfstoffs spricht sich gegen flächendeckende Auffrischungsimpfungen in Großbritannien aus. Stattdessen solle Impfstoff an Länder mit niedrigeren Impfraten abgegeben werden, sagt Sarah Gilbert von der Universität Oxford der Zeitung Daily Telegraph. Sinnvoll sei eine Auffrischungsimpfung bei älteren Menschen und solchen mit unterdrücktem Immunsystem. Bei der Mehrheit halte die Schutzwirkung des Impfstoffs aber gut an, so Gilbert weiter.
In Deutschland bekommen Pflegebedürftige, Über-80-Jährige und Menschen mit Immunschwäche zum Teil schon eine dritte Impfung angeboten. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission dazu steht noch aus.