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11:28
07.09.2021
Die Zahl der Arbeitsstunden von Erwerbstätigen in Deutschland liegt weiter unter dem Vorkrisenniveau. Insgesamt arbeiteten die Erwerbstätigen von April bis Juni 14,1 Milliarden Stunden, wie aus der Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Damit stieg zwar das Arbeitsvolumen verglichen mit dem Vorjahresquartal, dem Höhepunkt der ersten Welle der Pandemie, um 6,8 Prozent. Gegenüber dem entsprechenden Vorkrisenquartal 2019 liegt das Volumen jedoch um 4 Prozent niedriger. 
Die Arbeitszeit pro Erwerbstätigem lag im zweiten Quartal bei 316,2 Stunden - ebenfalls ein Plus um 6,8 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2019 war die Arbeitszeit pro Erwerbstätigem um knapp 3 Prozent geringer. "Der Arbeitsmarkt befindet sich auf Erholungskurs, es werden wieder deutlich mehr Stunden gearbeitet", sagt Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen. Bis zum Vorkrisenstand sei es aber noch ein weiter Weg.

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