Letztes Update:
20220127220332

05:41
07.09.2021
Die Vereinten Nationen (UN) befürchten, dass Flüchtlingskinder wegen der Folgen der Corona-Pandemie noch seltener weiterführende Schulen besuchen. In 40 Ländern lag die Einschulungsrate von Flüchtlingen laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in der Sekundarstufe 2019/2020 nur bei 34 Prozent
"Die jüngsten Fortschritte bei der Einschulung von Flüchtlingskindern und -jugendlichen sind jetzt bedroht", sagt UNHCR-Chef Filippo Grandi bei der Vorlage eines globalen Schul-Reports. Das UNHCR forderte die Staaten auf, das Recht auch der Flüchtlinge auf Zugang zur Sekundarschulbildung sicherzustellen. Die Grundschule besuchten den Angaben zufolge 68 Prozent der Flüchtlinge. Jeder zwanzigste Flüchtling habe sich für eine höhere Bildung entschieden, so die UN. 

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04:50
07.09.2021
Die seit Jahren extrem lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hat einer Analyse zufolge die Vermögensverteilung in Deutschland nicht entscheidend verändert. In allen Vermögensklassen gebe es Gewinner und Verlierer, stellt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen fest. Nicht nur die wirtschaftliche Lage (ärmer oder reicher), sondern auch Wohnverhältnisse (Eigentum oder Miete), Wohnort (Stadt oder Land) sowie Alter entscheiden demnach darüber, ob Menschen von dem Dauerzinstief und dem Anziehen insbesondere der Immobilienpreise eher profitiert haben oder nicht.
Finanzkrise, Euro-Schuldenkrise, Corona-Krise - seit 2008 stemmt sich die EZB mit billigem Geld gegen die diversen Krisen. Der Leitzins im Euroraum liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von null Prozent, zudem pumpt die Notenbank über gewaltige Kaufprogramme für Staats- und Unternehmensanleihen Milliarden ins System.

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