Die Bildungsgewerkschaft VBE begrüßt die Vereinbarungen der Gesundheitsminister der Länder zu Corona-Quarantäneregeln für Schüler, fordert gleichzeitig aber konkretere Vereinbarungen bei dem Thema. "Die Zeit für eine Quarantäne zu verkürzen und sie auf fünf Tage durch einen Test zu begrenzen, trägt dazu bei, transparente Regelungen zu schaffen. Das baut Unmut und Unverständnis der Menschen ab", sagte der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann der Deutschen Presse-Agentur. Die eigentliche Aufgabe bleibe aber, nachvollziehbar und möglichst ebenso bundesweit festzulegen, nach welchen Indikatoren entschieden werde, wer in Quarantäne gehen müsse.
"Es kann doch nicht sein, dass bei vergleichbaren Bedingungen mal die Sitznachbarin, mal der Gruppentisch und mal die ganze Klasse in Quarantäne gehen muss", sagte Beckmann. Der Verband Bildung und Erziehung vertritt nach eigenen Angaben als Gewerkschaft die Interessen von rund 164.000 Pädagoginnen und Pädagogen in Deutschland.