Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat die Länder aufgefordert, sich bei Corona-Quarantäneregeln in der Schule auf eine "klare Linie" zu verständigen. Diese solle den Gesundheitsämtern aber auch "notwendige Spielräume im Einzelfall" lassen, sagt die CDU-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Robert Koch-Institut überarbeite auch seine Empfehlungen. "Grundsätzlich gilt: Die Empfehlungen sollten die Richtschnur sein. Ich würde mich freuen, wenn die Quarantänezeit von 14 Tagen für Kinder mit einer klugen Teststrategie verkürzt werden könnte."
Bislang gibt es in den Ländern höchst unterschiedliche Vorgaben für die Quarantäne, sollte sich in einer Klasse ein infizierter Schüler finden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte zuletzt darauf gedrungen, die Regeln zu vereinheitlichen.