Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat
Pläne für regionale Entscheidungen verteidigt,
ab welcher Klinikbelegung künftig
strengere Corona-Beschränkungen greifen sollen. "Aus meiner Sicht ist das nicht ein Wert, den man sozusagen einheitlich zentral vorgeben kann, weil das regional unterschiedlich ist", sagte der CDU-Politiker dem
SWR-Hauptstadtstudio. In Städten wie Berlin oder München und Ballungsräumen gebe es natürlich ganz andere Behandlungskapazitäten als in ländlichen Flächenregionen.
Nach einem Entwurf des Gesundheitsministeriums soll die
Zahl der Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen in den regionalen Kliniken zur
wichtigsten Messlatte werden - auch als Auslöser für neue Alltagsbeschränkungen. Die Schwellen, ab denen Schutzvorkehrungen greifen, sollen jeweils die Länder festlegen.