Letztes Update:
20220127220332

13:48
27.08.2021
Kurz vor dem Saisonstart kritisieren mehrere bayerische Profivereine aus dem Hallensport die Landesregierung scharf und fordern eine Vollauslastung ihrer Hallen unter Einhaltung der sogenannten 3G-Regeln. Die Interessengemeinschaft "Indoor-Teamsport-Bayern" verlangte von der Landesspitze Änderungen an der geltenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und beklagt eine Benachteiligung gegenüber Hallenclubs aus anderen Bundesländern. "Die wirtschaftlichen Folgen sind extrem. Es ist für viele, viele Vereine in Bayern existenzbedrohend. Da muss gehandelt werden", sagt der Geschäftsführer des Eishockey-Erstligisten Nürnberg Ice Tigers, Wolfgang Gastner. Die in Bayern gültige Corona-Maßnahmenverordnung sei eine "schallende Ohrfeige, ein Schlag ins Gesicht", da die Vereine nur wenige Fans in ihre Hallen lassen dürften.
Nach der Verordnung bestimmt sich die "zulässige Höchstzuschauerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen" nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, "bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt" ist. Die Kapazität dürfe bis zu 50 Prozent betragen. Stehplätze sind nicht zugelassen, Alkoholausschank verboten.

Das ist in etwa so, als wenn ich in der Todeszelle bin, ein Gnadengesuch schreibe und die Antwort ist, dass der Henker kommt. Carsten Bissel, Präsident des Handball-Erstligisten HC Erlangen 13:48
27.08.2021

13:17
27.08.2021
In Berlin gibt es in der Pandemie einen Strategiewechsel an Kitas und Schulen: Die Gesundheitsämter wollen künftig nur noch Kinder und Jugendliche mit einem positiven PCR-Test in eine 14-tägige Quarantäne schicken. Kontaktpersonen außerhalb der engsten Familie würden nicht mehr ermittelt, heißt es in einer Stellungnahme der Amtsärzte.
"Das ist eine Erleichterung für die Schulen, eine Arbeitserleichterung, definitiv", sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Es sei schon aufwendig gewesen, beim Bekanntwerden von Corona-Fällen die Kontakte in der Schule nachzuvollziehen, beispielsweise anhand von Sitzplänen. Die Schulen hätten das sehr sorgfältig gemacht. Dieser Aufwand falle durch die neue Regelung weg. Es sei aber auch eine Erleichterung für die Eltern, wenn künftig nur ein Kind in Quarantäne gehe und nicht eine ganze Klasse oder eine Teilklasse.

Das sind ja 14 Tage teilweise, und das ist eine Belastung für die Eltern, wenn die dann zu Hause sein müssen. Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres 13:17
27.08.2021
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