Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie treffen die rund 3,8 Millionen Mittelständler in Deutschland unterschiedlich hart. Einer KfW-Studie zufolge kommen kleine Unternehmen schlechter durch die Krise als etwa mittelgroße Firmen. Auch Unternehmen, die im Ausland aktiv sind oder bereits vor der Krise eine schwache Bonität hatten, seien stärker betroffen, heißt es in der Untersuchung der staatlichen Förderbank.
Den Angaben zufolge leiden kleine Unternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten am häufigsten unter den Krisenfolgen. Demnach kämpfen 41 Prozent von ihnen nach wie vor mit Umsatzeinbußen, 24 Prozent berichteten von einer niedrigeren Eigenkapitalquote. Die Eigenkapitalquote ist eine wichtige Größe bei der Ermittlung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen.