Letztes Update:
20220127220332

14:57
25.08.2021
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat Fußballligen und Vereine dazu aufgerufen, ihre Nationalspieler für die anstehenden Länderspiele abzustellen. "Die Abstellung von Spielern für die anstehenden internationalen Fenster ist dringend und unglaublich wichtig", heißt es in einer vom Weltverband veröffentlichten Stellungnahme Infantinos. "Ich rufe alle FIFA-Mitgliedsverbände, Ligen und Clubs dazu auf, sich solidarisch zu verhalten, wie es sich für den weltweiten Fußball gehört."
Die Clubs der Premier League hatten zuvor mitgeteilt, sie würden keine Spieler für WM-Qualifikationsspiele in jene Länder abstellen, die wegen der Corona-Pandemie auf der sogenannten Roten Liste der britischen Regierung stehen. Die Entscheidung betrifft den Angaben zufolge fast 60 Spieler aus 19 Premier-League-Clubs, die im September in 26 Länder der Roten Liste reisen sollten. Infantino sagte, er habe den britischen Premierminister Boris Johnson in einem Schreiben um Unterstützung gebeten. "Solidarisch und geeint haben wir gegen Covid-19 gekämpft. Nun rufe ich alle dazu auf, dafür zu sorgen, dass Nationalspieler für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele abgestellt werden."

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14:22
25.08.2021
Um möglichst viele Schülerinnen und Schüler gegen das Coronavirus impfen zu lassen, organisiert Duisburg seit vergangenem Montag einen Shuttle-Busverkehr für Impfwillige von den Schulen zum Impfzentrum. Dass das Land Nordrhein-Westfalen die Kosten von rund 27.000 Euro für die Transfers der Schülerinnen und Schüler nicht übernimmt, sorgt beim Duisburger Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Martin Murrack für Unmut. "Dass das Land NRW keine finanziellen Gründe anführt, sondern die Freiwilligkeit der Impfung in Frage stellt, ist ehrlich gesagt ein Beleg dafür, dass man sich dort weit von der Realität vor Ort entfernt hat", kritisierte Murrack. Ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministerium (Mags) bestätigte, dass solche Transferkosten - anders als die Aufwendungen für Impfungen vor Ort an den Schulen durch mobile Impfteams - generell nicht übernommen würden. Dies habe aber keine finanziellen Gründe. Man wolle keinen unnötigen Druck auf Schülerinnen und Schüler ausüben, die sich nicht impfen lassen wollen. "Die Entscheidung für eine Impfung ist eine sehr persönliche und beruht auf Freiwilligkeit. Den hierfür erforderlichen vertraulichen Rahmen sehen wir durch den Einsatz von Shuttle-Bussen nicht gewährleistet", teilte ein Mags-Sprecher mit. Impfangebote an den Schulen befürworte das Ministerium aber ausdrücklich.

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