Dichtes
Gedränge in Zügen und an Bahnsteigen infolge der
Streiks bei der Bahn erhöhen laut dem Bremer Wissenschaftler
Hajo Zeeb das Risiko für Corona-Infektionen. Der Streik komme angesichts steigender Infektionszahlen zu keiner guten Zeit, sagt der
Epidemiologe vom Bremer Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie. Menschen, die trotz der Streiks mit der Bahn reisen müssten, seien nun auf ein geringeres Platzangebot in den Zügen angewiesen: "Das führt zu
Kontakterhöhungen und zu ja erhöhten Infektionsrisiken, gerade unter dem Aspekt der Delta-Variante."
Auch der Fahrgastverband Pro Bahn äußerte Sorgen wegen möglicher Infektionsrisiken. Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL,
Claus Weselsky, hatte Lauterbachs Kritik dagegen zurückgewiesen. Er sprach von
Schmutzkampagnen gegen die Gewerkschaft.