Letztes Update:
20220127220332

11:52
23.08.2021
Trotz monatelanger Schließung während der Pandemie ist ein großes Kinosterben in Deutschland bisher ausgeblieben. Für das erste Halbjahr 2021 wurden bundesweit 1716 Spielstätten erfasst - das sind 18 Kinos weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin mitteilt. "Das vielbefürchtete Kinosterben hat bisher nicht stattgefunden", schrieb Vorstand Peter Dinges.
"Natürlich sind die Kinos noch längst nicht über den Berg, insgesamt aber scheinen sie in ihrer Gesamtheit bis jetzt relativ unbeschadet durch die zuletzt siebenmonatige Schließungszeit gekommen zu sein", heißt es einem Bericht. Das sei auch den Hilfsprogrammen des Bundes, der FFA und der Länderförderungen zu verdanken.

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11:27
23.08.2021
Das Coronavirus hat jetzt auch einen der entlegensten Winkel der Erde erreicht: Französisch-Polynesien im Südpazifik wird seit einigen Wochen von einer massiven Infektionswelle überrollt. Auf der größten Insel Tahiti seien die Intensivstationen völlig überlastet, berichtet die französische Zeitung "Le Monde". Die Sieben-Tage-Inzidenz in dem französischen Überseegebiet liege mittlerweile bei 2800. Bis Ende Juli hatte die Inselgruppe täglich nur eine Handvoll Fälle verzeichnet. Dann stieg die Zahl plötzlich aus ungeklärter Ursache sprunghaft an.
Mittlerweile seien in Krankenstationen auf Tahiti Schreibtische in Betten umgewandelt worden. Auch komme es schon zu einer Triage, hieß es. Das bedeutet, dass das Gesundheitspersonal entscheiden muss, welche Patienten behandelt werden. "Dieses Aussortieren ist schrecklich, weil wir uns in Polynesien alle kennen", sagte eine Krankenschwester, die anonym bleiben wollte. 

11:19
23.08.2021
Mit der Tätowierung seines Corona-Impfnachweises hat es ein Italiener in die weltweiten Medien geschafft. Andrea Colonnetta aus Reggio Calabria am südlichen Ende des italienischen Festlandes ließ sich einen QR-Code tätowieren, mit dem er direkt sein digitales Impf-Zertifikat anzeigen kann und hat es seitdem immer dabei. Es handle sich um ein permanentes Tattoo, sagt der 22-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Das Abbild behalte er damit auch, wenn der Nachweis eines Tages seine Gültigkeit verlieren sollte. "Allerdings bleibt die Bedeutung, die ich ihm damit geben wollte", erklärt er weiter.

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