Letztes Update:
20220127220332

10:21
23.08.2021
Mit Beginn des neuen Schuljahrs am 1. September will Israel Schülern während der Unterrichtszeit gegen das Coronavirus impfen. Dafür sei lediglich die Zustimmung der Eltern erforderlich, teilt das Corona-Kabinett der Regierung am Montag mit. Israel impft grundsätzlich Kinder schon mit zwölf Jahren, in Ausnahmefällen sogar schon mit fünf. Dies gilt allerdings nur für besonders gefährdete Kinder - etwa wegen extremer Fettleibigkeit, schweren chronischen Lungenkrankheiten oder Herzproblemen.
Das 9,4-Millionen-Einwohner-Land versucht derzeit, mit einer umfangreichen Impfkampagne den Anstieg von Corona-Neuinfektionen zu bremsen. Aktuell meldet das Gesundheitsministerium 5383 neue Fälle. Zugleich wurden 672 Schwerkranke registriert - der höchste Wert seit März. 16 weitere Menschen starben. Bislang sind knapp 59 Prozent der Bevölkerung doppelt geimpft - von den 12- bis 15-Jährigen etwa 29 Prozent, von den 16- bis 19-Jährigen etwa 69 Prozent.

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Die Zahl der gegen Corona geimpften Personen ist stark gestiegen: 47 Millionen Franzosen haben ihre erste Dosis erhalten, womit wir die Schwelle von 70 Prozent der Bevölkerung überschritten haben. In Prozent sind das so viele wie in Großbritannien, aber mehr als in Israel, den Vereinigten Staaten oder Deutschland. Gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass die Öffentlichkeit davon überzeugt war, wir landeten auf einem der letzten Plätze, hoffnungslos abgehängt von den Amerikanern oder den Engländern, die die Impfstoffe mit entdeckt haben. Diese positiven Überraschungen sollten uns dazu anhalten, weniger schnell dem Pessimismus zu verfallen, der zu einem Volkssport geworden ist. Natürlich bleiben diese Indikatoren weiterhin anfällig. Ihre Stabilität hängt von der Entwicklung der Epidemie und der Delta-Variante ab, die mit Sicherheit noch eine Weile bleiben wird. Die französische Tageszeitung "Le Parisien" zur positiven Entwicklung der Impfkampagne in Frankreich. 10:00
23.08.2021

09:33
23.08.2021
Rund einen Monat nach Beginn des schlimmsten Ausbruchs des Coronavirus in China seit einem Jahr ist erstmals keine lokale Übertragung mehr berichtet worden. Wie die Gesundheitsbehörden in Peking mitteilen, gab es am Sonntag nur 21 aus dem Ausland eingeschleppte Fälle. Bei dem Ausbruch mit der besonders ansteckenden Delta-Variante hatten sich mehr als tausend Menschen in fast 50 Städten angesteckt. Auslöser war nach Behördenangaben ein russisches Flugzeug in der ostchinesischen Neun-Millionen-Metropole Nanjing, in dem sich Flughafenmitarbeiter infiziert hatten.
Die Delta-Variante bedeutet für Chinas strikte Null-Covid-Politik eine Herausforderung. Mit drastischen Maßnahmen wie Ausgangssperren, Kontaktverfolgung, Massentests unter Millionen, Quarantäne und der Unterbrechung von Transportverbindungen konnten die Behörden die Ausbreitung allerdings wieder stoppen.

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