Letztes Update:
20220127220332

00:44
14.08.2021
Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, plädiert für mehr Angebote von Impfungen in Jobcentern. Es könne für die Impfzentren der Kommunen "sinnvoll sein, etwa in die Jobcenter zu gehen und dort Impfungen anzubieten", sagt er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dies sei eine weitere Möglichkeit, Menschen für eine Impfung zu gewinnen, "die sonst schwer zu erreichen sind". Einige Städte wie Hamburg setzten dies bereits sehr erfolgreich um.
Auch der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält einen solchen Kurs grundsätzlich für erfolgversprechend, um die lahmende Impfkampagne anzukurbeln. "Es kommt auf das Schaffen von Gelegenheiten für das spontane Impfen an", sagt er dem Internet-Nachrichtenportal Watson. Anreize wie Fußball-Freikarten oder Gratisessen findet er dagegen wenig hilfreich. 

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18:54
13.08.2021
Der israelische Regierungschef Naftali Bennett setzt im Kampf gegen steigende Zahlen der Corona-Infektionen auf Impftermine rund um die Uhr. Auch am Schabbat solle die Impfkampagne fortgesetzt werden, betonte er bei einem Treffen mit den Chefs von Gesundheitsdiensten und Krankenkassen. Da es um das Retten von Menschenleben gehe, müssten die Impfungen Tag und Nacht, an allen sieben Tagen der Woche angeboten werden, sagte Bennett einer Mitteilung zufolge.
Für religiöse Juden ist die Einhaltung der Schabbatruhe ein wichtiges Gebot. Auch im säkular geprägten Tel Aviv fahren von Freitagnachmittag bis Samstagabend keine Busse oder Züge. Bennett rief auch dazu auf, in der kommenden Woche das Impftempo zu verdoppeln, indem Militärärzte zu den Impfungen hinzugezogen werden. Mit Verteidigungsminister Benny Gantz sei die Unterstützung durch die Militärärzte bereits vereinbart worden. Am Donnerstag waren in Israel 6102 neue Corona-Infektionen registriert worden, 453 Patienten in den Krankenhäusern befanden sich in einem kritischen Zustand. Das sind die höchsten Zahlen seit März.

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