Der Deutsche Alpenverein (DAV) erlebte im vergangenen Pandemie-Jahr trotz geschlossener Kletterhallen, abgesagter Kurse und eines eingeschränkten Hüttenbetriebs weiteren Zulauf. Während andere Vereine mangels Angeboten vielfach schrumpfen, wächst der DAV um 2,5 Prozent auf knapp 1,4 Millionen Mitglieder, wie der Verband in München mitteilt. Vor der Corona-Pandemie hatte der weltgrößte Bergsportverband jährlich allerdings vier bis fünf Prozent zugelegt.
Der coronabedingte "Urlaub daheim" mit einem Ansturm auf die heimischen Berge dürfte ein Grund für das Interesse am DAV gewesen sein. Im vergangenen Sommer waren die bayerischen Alpen voll. Folge: Stop-and-go durch Bergdörfer, zugeparkte Wiesen und Wege.