Der Stephansdom im Zentrum Wiens steht nicht nur Gläubigen, sondern auch Impfwilligen offen. In der großen Kathedrale der österreichischen Hauptstadt werden ab diesen Donnerstag Impfstoffe gegen Covid-19 verabreicht - auch während der Gottesdienste. Mit dem Projekt baue die Stadt Wien ihre niederschwelligen Angebote aus, um Menschen zu erreichen, die sich bisher noch nicht impfen ließen, sagt Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.
"Der Stephansdom gehört allen Menschen der Stadt Wien", so Dompfarrer Toni Faber. "Er soll dem Inneren, Geistlichen, dienen und der körperlichen Gesundheit." Die Impfstation wird in einer Kapelle des gotischen Doms eingerichtet. Pro Tag können dort bis zu 220 Stiche ohne Voranmeldung verabreicht werden.