Letztes Update:
20220127220332

11:15
11.08.2021
Der Bundesverband der Deutschen Industrie hält die Beschlüsse von Bund und Ländern für nicht ausreichend, um die Pandemie einzudämmen. "Angesichts der nahenden vierten Corona-Welle ist das Treffen einen konkreten, einheitlichen und praxistauglichen Maßnahmenfahrplan schuldig geblieben", kritisiert BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang in Berlin. Impfen sei die einzige Antwort auf die wieder steigende Virus-Ausbreitung. "Echte Impulse zum Zünden des Impfturbos fehlen. Oberste Prämisse der Politik muss es sein, einen weiteren Lockdown mit hohen ökonomischen und sozialen Kosten unbedingt zu verhindern."
Die Politik lasse die Unternehmen mit Blick auf die Fortführung der Testangebotspflicht für Ungeimpfte im Dunkeln stehen, kritisiert Lang weiter. Die Befreiung Geimpfter und Genesener von staatlichen Testauflagen und bestimmten Quarantänepflichten sei zu begrüßen. 

11:02
11.08.2021
Seit Beginn der Pandemie scheinen einige Menschen den Schrebergarten neu für sich zu entdecken. "Selbst in Lagen, die vor der Corona-Pandemie teilweise leerstehende Parzellen aufwiesen, gibt es jetzt oft wieder Wartelisten", sagt der Geschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde (BDG) Stefan Grundei. Er sieht die Ursache für die steigende Nachfrage nicht nur in der Viruskrise. Nach Darstellung Grundeis hat Corona einen ohnehin seit Jahren bestehenden Trend "hin zum Kleingarten" verstärkt
Rund 900.000 Kleingärten vereint der BDG derzeit nach eigenen Angaben unter seinem Dach. Weitere 200 000 seien bei anderen Einrichtungen organisiert, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage mehrerer Abgeordneter und der Linken vom Juni hervorgeht. Im Jahr 1990 seien es hingegen noch etwa 1,3 Millionen Kleingärten gewesen.

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