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20220127220332
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09:08
08.08.2021
Die deutschen Schausteller drängen darauf, im Herbst die Corona-Beschränkungen für Veranstaltungen im Freien aufzuheben. "Wir haben die Maßnahmen bis hier hin mitgetragen, doch es reicht", sagt der Vizepräsident des Deutschen Schaustellerbunds, Kevin Kratzsch, dem "Spiegel". Draußen bestehe kaum eine Ansteckungsgefahr, deshalb sollte es im Herbst wieder möglich sein, auch größere Veranstaltungen stattfinden zu lassen, so Kratzsch. "Bei dieser Impflage ist es für uns nicht mehr nachvollziehbar, warum keine Feste und Veranstaltungen im Freien stattfinden dürfen."
Das Beispiel England zeige etwa, dass bei einer hohen Anzahl von Geimpften in der Bevölkerung zwar die Inzidenzen nach oben gehen könnten, aber die Krankenhäuser nicht überfüllt seien. Daher brauche es statt der Inzidenz andere Werte als Entscheidungsgrundlage. 

08:55
08.08.2021
Kurz vor Ende der Olympischen Spiele von Tokio gibt es im deutschen Team einen zweiten Corona-Fall. Susanne Wiedemann, Teilmannschaftsleiterin Moderner Fünfkampf, sei bei einem täglichen Antigen-Test positiv getestet worden, teilt der Deutsche Olympische Sportbund mit. Ein PCR-Test, der durch das Organisationskomitee durchgeführt wurde, habe dieses Ergebnis bestätigt. Die Sportdirektorin im Deutschen Verband für Modernen Fünfkampf befindet sich nach DOSB-Angaben nun im Quarantäne-Hotel. Die weiteren Mitglieder des Teams Moderner Fünfkampf seien negativ getestet worden. 
Als erster deutscher Olympia-Teilnehmer in Tokio war Radprofi Simon Geschke am 23. Juli - einen Tag vor dem olympischen Straßenrennen - trotz Impfung positiv auf das Coronavirus getestet worden.

07:47
08.08.2021
Auch Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hält nichts von Nachteilen für Ungeimpfte zur Bekämpfung Pandemie. "Ich glaube, mit Überzeugung kommt man weiter als mit Druck. Das ist jedenfalls die Erfahrung, die wir in Bremen gemacht haben", sagt der SPD-Politiker dem "Handelsblatt". Ansätze, Nicht-Geimpfte von bestimmten Veranstaltungen oder Besuchen auszuschließen, halte er für "wenig zielführend". So sei es nicht möglich, eine klare Abgrenzung zur Grundversorgung eines Menschen zu treffen, argumentiert der Bremer Bürgermeister.

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