Die Zahl der täglichen Neuinfektionen in den USA hat sich seit Ende Juni fast verzehnfacht. Der Sieben-Tage-Durchschnitt liege inzwischen bei mehr als 107.000 gemeldeten Fällen, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Ende Juni waren es noch etwa 11.000 gewesen. Jetzt schnellt die Zahl auf den höchsten Stand seit dem Winter hoch.
Die Behörden führen den Anstieg auf die besonders ansteckende Delta-Variante des Virus zurück. Besonders schnell breite sich das Virus in den Staaten Florida, Louisiana und Mississippi aus, wo ein vergleichsweise hoher Anteil der Bevölkerung noch nicht geimpft ist. Die Krankenhäuser dort verzeichnen einen Ansturm von Patienten. Die USA sind das Land mit den meisten Infektionen weltweit.