Beflügelt von stark zunehmenden Autoverkäufen hat der VW-Konzern die Corona-Absatzkrise abgeschüttelt und in der ersten Jahreshälfte einen Rekordgewinn im laufenden Geschäft eingefahren. Wie die Wolfsburger berichteten, gelang mit knapp 11,4 Milliarden Euro ein so hohes Betriebsergebnis wie nie von Januar bis Juni. Die Rahmenbedingungen seien jedoch "weiterhin herausfordernd" - gemeint ist vor allem die zähe Versorgungskrise bei Chip-Bauteilen.
Die direkten Folgen des Nachfrageeinbruchs sowie der Händler- und Werksschließungen aus dem Pandemie-Frühling 2020 konnte die größte Autogruppe Europas weiter abstreifen. Zur Mitte des vorigen Jahres hatte noch ein operativer Verlust von 1,5 Milliarden Euro in der Bilanz gestanden, das zweite Quartal schlug heftig ein. Diesmal ist der Ertrag auch vor Steuern bereits höher als im ganzen Jahr 2020.