Eintracht Frankfurt will gerichtlich um die Zulassung von 10.000 Zuschauern beim letzten Testspiel gegen AS Saint Étienne kämpfen. Dies bestätigte der Verein der Deutschen Presse-Agentur. Nachdem das Sozialministerium am Sonntag eine entsprechende Genehmigung des Gesundheitsamts von 10.000 Fans, davon die Hälfte geimpft oder genesen, gekippt hatte und nun nur noch 5000 kommen dürfen, prüft der Fußball-Bundesligist seine juristischen Möglichkeiten.
"Wir halten es für schwer darstellbar, dass eine Absprache mit dem Gesundheitsamt fünf Tage später einkassiert wird. Es bestärkt uns in der Vorgehensweise, für eine rechtliche Klärung zu sorgen", sagte Eintracht-Justiziar Philipp Reschke. "Sobald uns der Bescheid vorliegt, werden wir ihn prüfen. Dann ist es unser Plan, dagegen den einstweiligen Rechtsschutz zu beantragen."