Die Entwicklung der Corona-Pandemie im Landkreis Görlitz, wie auch im Landkreis Zgorzelec verändert sich dynamisch. Für viele Bürgerinnen und Bürger beidseits der Neiße stellt sich die Frage, was diese Entwicklung für die Grenzsituation bedeutet. Bürgermeister
Rafał Gronicz und ich möchten zu der aktuellen Situation folgendes sagen: Wir halten zusammen, ganz besonders jetzt in den etwas schwierigen Zeiten. Wir sind freundschaftlich verbunden und haben gemeinsame wirtschaftliche und stadtentwicklungsweisende Interessen für unsere Bürgerinnen und Bürger und für die Europastadt. Über die aktuelle Situation haben wir uns heute erneut ausgetauscht und uns gegenseitige Unterstützung zugesichert. Darüber hinaus ist es für unsere Städte von besonderer Bedeutung, dass der Grenzverkehr weiterhin möglich bleibt und keine Einschränkungen für unsere Bürgerinnen und Bürger beidseits der Neiße diesbezüglich entstehen. Daher ist es in den nächsten Wochen wichtig, dass wir alle verstärkt die Hygieneregelungen und die aktuellen Maßnahmen einhalten.
Hinweise zur Einreise nach Sachsen:
Polen gilt ab dem 24. Oktober als Risikogebiet. Informationen zur Rückkehr und Einreise aus Risikogebieten nach Sachsen finden Sie hier:
https://www.coronavirus.sachsen.de/informationen-fuer-einreisende-nach-sachsen-7298.html
Darin ist festgehalten, dass (nach derzeitigem Stand) sogenannte Grenzpendler und Personen, die sich nicht länger als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben (z.B. zum Einkaufen, Tanken) von der Quarantänepflicht ausgenommen sind.
Hinweise zur Einreise nach Polen (innerhalb EU):
Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat heute in einer Pressekonferenz verkündet, dass sich ganz Polen ab dem 24. Oktober in einer sogenannten „roten Zone“ befindet.
Nach bisherigen Informationen bedeutet das nicht, dass für Einreisende nach Polen dadurch eine Quarantänepflicht entsteht bzw. eine Grenzschließung durchgeführt wird.
Weitere Informationen unter:
https://www.gov.pl/web/koronawirus/
(Red)