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IHK Dresden fordert sächsisches Zuschussprogramm +++
Inzwischen wird der föderale Förderdschungel bezüglich Corona lichter und es zeigt sich, dass der Freistaat Sachsen als eines der wenigen Bundesländer kein eigenes Programm mit direkten, nicht rückzahlbaren Zuschüssen für Kleinstunternehmer aufgelegt hat. Auch unsere Nachbarländer Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen bieten ihren Unternehmen solche Programme an, die auf das ab nächster Woche geltende Bundesprogramm aufsatteln.
Gemeinsam mit den zwei anderen sächsischen IHKs aus Leipzig und Chemnitz sowie den drei Handwerkskammern haben wir uns deshalb gestern mit einem dringenden Appell an den sächsischen
Ministerpräsident Michael Kretschmer gewandt und konkrete Vorschläge für ein weiteres sächsisches Soforthilfeprogramm unterbreitet (siehe Anschreiben im Bild). Wichtig auch hier: möglichst unbürokratisch, möglichst digital, möglichst schnell ❗️
Da Unternehmen sich in diesen Zeiten noch mehr als sonst an uns wenden, wurde uns von vielen Seiten Unverständnis mitgeteilt, warum ein wirtschaftsstarkes Land wie Sachsen nicht das leisten will, was andere Länder umsetzen. Ihre Beispiele aus der unternehmerischen Praxis helfen uns, starke Argumente gegenüber der Landespolitik zu formulieren. Für diesen Austausch möchten wir uns an dieser Stelle auch mal ausdrücklich bedanken❗️
Das Schreiben ging gestern am späten Nachmittag raus. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Zu den ab nächster Woche anlaufenden Bundeszuschüssen, werden wir hier heute Nachmittag nochmal gesondert informieren.