Berthelsdorfer Pfadfinder am Bildschirm – Widerspruch und Chance
Pfadfinderaktionen in den vielen Coronawochen – ging da was? Zumal wir endlich wieder mal einen Winter hatten, der seinen Namen verdiente. Klar ging da was: wir konnten Buden bauen und Skier fahren, Vögel füttern und mit dem Trabbidach rutschen.
Natürlich jeder für sich in Familie, aber viele Bilder wurden sich gegenseitig geschickt und Anteil genommen. Für das Pfadigelände selbst war die Zwangspause eine Erholung, Holzlager und Küchenplatz wurden neu gebaut. Und wir haben uns Brennkolben mit dem Pfadfinderzeichen angeschafft!
Zwei gemeinsam-getrennte Aktionen gab es auch: im Januar stand der Trödelschrank für ein Wochenende in Berthelsdorf. Jeder konnte etwas hineinlegen und auch etwas mitnehmen. In die angebrachte Spendenbox konnte jeder einen Beitrag für unsere beiden Patenkinder des Kirchenbezirkes (Dinkie aus Äthiopien und Mark von den Philippinen) legen.
Im Februar gab es dann unsere Pfadi-Übernachtung: jeder war zu Hause und konnte übernachten, wo er wollte – nur nicht in seinem Bett! Gemeinsam waren wir wieder digital verbunden und haben Spiele gemacht, eine Andacht gehört und Geschichten gelauscht. Natürlich ersetzt das alles nur sehr bedingt die Live - Erlebnisse als gemeinsame Gruppe in der Natur mit Feuer und Wasser, Geländespiel und Klettern.
Deswegen freuen wir uns auf die Zeit, wo auf den Fotos wieder spielende Kinder inmitten von Gottes schöner Natur sind. ... !
Gut Pfad!
André Heinrich
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