Letztes Update:
20201126164750

Aktuelle Informationen zur Coronavirus-Lage im Landkreis Bautzen

15:25
26.11.2020
Im Landkreis Bautzen sind am Donnerstag, 26. November 2020, insgesamt 217 Coronavirus-Neuinfektionen festgestellt worden. Neun Patienten im Alter von 70 bis 92 Jahren sind verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorbenen Personen auf 75. Weitere 241 Patienten gelten als genesen. Aktuell infiziert sind damit 2.199 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 375 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner.

Stärker betroffen sind die Sozialeinrichtungen des Klosters St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau und ein Pflegeheim in Schirgiswalde mit insgesamt 47 Neuinfektionen unter Personal und Bewohnern.

4.973 Infizierte und Kontaktpersonen ersten Grades befinden sich derzeit in Quarantäne.

In den Kliniken im Landkreis Bautzen werden derzeit nach Meldung der Krankenhäuser 186 Corona-Patienten behandelt, laut der Klinikleitstelle Dresden/Ostsachsen 27 davon auf einer Intensivstation.

Uwe Tschirner

Das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau stellt seinen Spielbetrieb bis 28.02.2021 ein

14:29
26.11.2020
Vor dem Hintergrund der Entwicklung der aktuellen Corona-Pandemie und der konkreten Risikolage im Landkreis Görlitz und im Freistaat Sachsen haben die Gesellschafter der Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH beschlossen, den Spielbetrieb des Theaters bis zum 28. Februar 2021 einzustellen. Alle für diesen Zeitraum geplanten Vorstellungen und Veranstaltungen müssen daher entfallen.
 
»Natürlich bedauern wir sehr, die Menschen unserer Region gerade in der Advents- und Weihnachtszeit nicht in unseren Häusern empfangen zu können. Doch das Zusammentreffen größerer Gruppen ist derzeit nicht geboten. Und die so dringende Rücksicht auf die Gesundheit anderer Menschen ist ja in ihrem Kern sogar eng verbunden mit der Weihnachtsbotschaft.«
 
Das Gerhart-Hauptmann-Theater wird seinem Publikum in den kommenden Wochen eine Reihe von digitalen Angeboten unterbreiten. »Damit können wir natürlich das ganz besondere Erlebnis eines Theaterbesuchs nicht ersetzen. Aber wir bieten den Menschen die Möglichkeit, Kunst zu genießen und mit unserem Ensemble auch in dieser Zeit in Kontakt zu bleiben«, sagt Arauner.
 
Für den größten Teil der Mitarbeiter des Theaters wird nun erneut die Kurzarbeit eingeführt. Damit kann trotz der erheblichen Einnahmeausfälle die wirtschaftliche Stabilität des Theaters gesichert werden. Einen wichtigen Beitrag hatten im Sommer auch viele Besucher geleistet, die dem Theater den Wert ihrer Eintrittskarten für ausgefallene Vorstellungen dem Theater gespendet haben. Über 50.000 EUR kamen so zusammen. »Das war ein wunderbares und kraftvolles Zeichen der gemeinschaftlichen Solidarität in unserer regionalen Gesellschaft, für das wir sehr dankbar sind«, so Arauner.

Uwe Tschirner