Um den Mindestabstand einzuhalten, musste in einigen Notunterkünften für Wohnungslose die Zahl der Schlafplätze reduziert werden. Viele Städte haben deshalb Zimmer in Hotels angemietet. Das ergab eine bundesweite Umfrage des Evangelischen Pressedienstes.
Die Deutsche Presseagentur hat in Sächsischen Städten nachgefragt. Dort sieht man sich gut gerüstet. So hat Dresden nach eigenen Angaben „394 sichere und warme Schlafplätze“. Das seien mehr als im vergangenen Jahr. Wenn nötig, könne man weiter aufstocken.
In Leipzig können nach Aussage der Stadt 176 Menschen ohne Obdach eine Unterkunft bekommen. Auch hier könne man bei Bedarf kurzfristig aufstocken. Für Wohnungslose, die in Quarantäne müssten, halte man separate Zimmer bereit. Zusätzlich gebe es Schlafsäcke und Notfallrücksäcke für Wohnungslose, welche die Angebote nicht nutzen wollen.