Die Landesregierung will in 25 Niedersächsischen Kommunen Modellprojekte ermöglichen, mit denen Öffnungs-Szenarien unter Pandemie-Bedingungen erprobt werden. Am heutigen Sonnabend, 3. April 2021, wurden die ersten 14 Kommunen ab 6. April zugelassen, wenn vor Ort die digitale Kontaktnachverfolgung sichergestellt ist. Die nächste Entscheidung über weitere elf Kommunen will das Land in zwei Wochen treffen, die Stadt Göttingen ist dabei bereits berücksichtigt.
„Die Sicherheit der Menschen steht für uns im Vordergrund. Zugleich müssen wir lernen, mit Corona zu leben. Dafür brauchen wir verantwortungsvolle Modelle, die aufzeigen, wie das funktionieren kann. Derzeit fahren wir bundesweit auf Sicht. Um vorausschauend handeln zu können, müssen wir frühzeitig wissen, was möglich ist und was nicht. Dafür ist unser Konzept ein gutes Mittel“, sagte Göttingen Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler in einer ersten Stellungnahme.
„Safety first – das ist der rote Faden in unserem Konzept“, betont auch Petra Broistedt, Sozialdezernentin und Leiterin des Corona-Einsatzstabs der Stadt Göttingen. „Wir wollen sichere Öffnungen ermöglichen, aber nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.“
Die vollständige Meldung ist hier zu finden.
Dominik Kimyon