Die Bundesregierung hat entschieden, dass aufgrund einer
aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aussetzt werden.
Nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa hält das PEI weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken.
Für das Impfzentrum Siekhöhe bedeutet das, dass dort bis zu einer anderen Entscheidung auf Bundesebene keine Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca erfolgen werden. Das gilt für die Erst- und für die Zweitimpfung.
Betroffen sind Personen unter 65, die über die Prioritätenliste zur Impfung zugelassen waren (zB. Mitarbeitende von Arztpraxen, Erzieher*innen etc.) und bereits einen Termin vereinbart hatten.
Dominik Kimyon