Eine allergische Reaktion von Impflingen auf verabreichte Impfstoffe kommt selten vor, wird aber stets in medizinischen Abläufen vorausschauend bedacht. Auf solche Fälle sind das Impfzentrum Siekhöhe der Stadt Göttingen und dessen mobile Teams sehr gut vorbereitet. Im Gegensatz dazu sind sogenannte Impfreaktionen wie Schmerzen an der Einstichstelle oder grippeähnliche Beschwerden relativ häufig und nicht unerwartet. Sie zeigen, dass der Körper sich mit dem Impfstoff auseinandersetzt.
Das Ärzteteam im Impfzentrum Siekhöhe wurde eigens für das Impfszenario geschult, die Zeit seit der Eröffnung Mitte Dezember 2020 haben die Fachleute dafür gut genutzt. Denn klar ist: Bei der Vergabe des Corona-Impfstoffs kann es wie bei allen anderen Impfungen zu allergischen Reaktionen kommen. Einen solchen Fall gab es am Nachmittag des 12. Januar in einer Altenpflegeeinrichtung in Göttingen. Die geimpfte Person hat unmittelbar im Anschluss an die Impfung Anzeichen einer allergischen Reaktion gezeigt. Dazu zählen etwa plötzlich auftretende Übelkeit, Hautreaktionen und starke Kopfschmerzen. Auf diese Situation war das gesamte Impf-Team gut eingespielt. Für solche Fälle notwendige Medikamente sind immer mit dabei und konnten schnell gegeben werden. Zu einer für solche Fälle vorgesehenen vierundzwanzigstündigen medizinischen Überwachung wurde die Person, der es inzwischen wieder gut geht, in ein Krankenhaus verlegt.
Hier geht es zur vollständigen Meldung.
Dominik Kimyon