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Liefern statt Servieren: Die Rezepte der Gastronomie

08:58
24.03.2020
Lieferservice-Marktführer Lieferando spürt durch die Coronakrise einen deutlichen Zulauf an neuen Restaurants, die ihr Essen auf der Plattform anbieten wollen. «Generell haben wir in den vergangenen Tagen einen wesentlichen Anstieg der Anfragen durch Restaurants feststellen können», teilte der Mutterkonzern Takeaway.com auf Anfrage mit. «Die Lieferung ist nun eine gute Alternative für Restaurants, die ihre Türen momentan für Gäste geschlossen halten müssen.» Gleichzeitig würden aber auch viele Restaurants der Plattform den Betrieb wegen der Coronakrise
einstellen, sagte eine Sprecherin.

Der Konzern berate gerade über Möglichkeiten, die Restaurants zu unterstützen. «Da die Konsequenzen des Virus derzeit allerdings unklar sind, haben wir noch keine Entscheidung darüber treffen können, wie diese Maßnahmen aussehen werden.» Um die Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter zu minimieren, hat der Konzern bereits Mitte März auf kontaktlose Lieferung umgestellt: Die Boten seien angewiesen, die Bestellungen nach dem Klingeln vor der Tür abzustellen und von der Tür zurückzutreten. Mitarbeiter mit Bürotätigkeit, etwa der Kundenservice, arbeiteten aus dem Homeoffice.

Dass die Kunden, die nun nicht mehr in die Restaurants gehen, geschlossen auf Lieferessen umsteigen, kann zumindest Deutschlands
größter Pizzalieferservice Domino's bislang nicht bestätigen. «Aktuell verzeichnen wir keine signifikanten Änderungen im Bestellaufkommen», teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Auch Domino's setzt zum Schutz der Mitarbeiter auf die kontaktlose Zustellung. Die Verkaufsräume der Pizzeria bleiben außerdem für Kunden geschlossen.

dpa

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