Mehr als 78 Prozent der Befragten gaben an, dass Sie es unterstützen würden, wenn sie von Ihrem Arbeitgeber angesichts der Coronavirus-Pandemie ins Home Office geschickt werden. Fast die Hälfte (49 Prozent) sehen es als vorteilhaft an, in ihrer eigenen Geschwindigkeit arbeiten zu können und fast ebenso viele sehen eine bessere Work-Life-Balance und Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit einer Tätigkeit im Home Office einher gehen.
Mehr als 35 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben dagegen an, dass sie Bedenken haben, weiterhin gut mit ihren Kolleg*innen zusammen arbeiten zu können. Nicht über die notwendige Ausstattung mit Hard- und Software für die virtuelle Zusammenarbeit zu verfügen, macht rund jedem Fünften Sorgen.
"Unsere Umfrage deutet darauf hin, dass es eine große Akzeptanz für diese Maßnahmen gibt und viele - bei allen Bedenken - bereits die Vorzüge der Heimarbeit erkennen. Viele bemerken schon jetzt, dass ihre Produktivität nicht unbedingt nachlässt und Berufs- und Privatleben sogar besser zu vereinbaren sind. Diese für viele Arbeitnehmer und Führungskräfte noch recht neue Erfahrung könnte dafür sorgen, dass die berüchtigte deutsche Präsenzkultur in vielen Unternehmen ins Wanken gerät", sagt Felix Altmann, Arbeitsmarktexperte bei Glassdoor.