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Wie das Netz über den neuen Wert von Toilettenpapier lacht

09:31
20.03.2020
Auch wenn das neuartige Coronavirus beängstigend ist, haben viele Menschen ihren Humor noch nicht verloren. So leer, wie das Regal für Toilettenpapier im Supermarkt zeitweise ist, so voll ist das Internet mit Witzen genau darüber, wie wertvoll der Hygieneartikel auf einmal zu sein scheint. Da wird über Toilettenpapier als neues Statussymbol gespottet: Statt einer Rolex trage man nun Toilettenpapier am Handgelenk. Und der Ausdruck "das weiße Gold" meine nun nicht mehr Kokain...

Auf mehreren Bildern ist Toilettenpapier gleich mit einem Fahrradschloss neben die Toilette gekettet. Andere Witzbolde bieten ein Tauschgeschäft an: Ein Rolle gegen einen Porsche 911. Auch die Polizei wird aufs Korn genommen. Die übliche Warnung der Beamten, keine Wertgegenstände im Auto zu lassen, wird kurzerhand uminterpretiert: Auf dem dazu gehörigen Scherzfoto liegt hinter der Windschutzscheibe kein teures Handy oder Tablet - sondern eine Rolle Klopapier.

dpa

Umfrage: Sehr hohe Akzeptanz für Home Office-Maßnahmen

08:34
20.03.2020
Die Ausbreitung des Coronavirus hat dazu geführt, dass zahlreiche Unternehmen ihre Mitarbeitenden ins Home
Office geschickt haben. Vor diesem Hintergrund hat Censuswide im Auftrag von Glassdoor vom mehr als 1.000 Angestellte in Deutschland, die einer Bürotätigkeit nachgehen, nach ihrer Einstellung zur Heimarbeit befragt. Die Umfrageergebnisse zeigen eine grundsätzlich positive Einstellung zur Heimarbeit.

Mehr als 78 Prozent der Befragten gaben an, dass Sie es unterstützen würden, wenn sie von Ihrem Arbeitgeber angesichts der Coronavirus-Pandemie ins Home Office geschickt werden. Fast die Hälfte (49 Prozent) sehen es als vorteilhaft an, in ihrer eigenen Geschwindigkeit arbeiten zu können und fast ebenso viele sehen eine bessere Work-Life-Balance und Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit einer Tätigkeit im Home Office einher gehen.

43 Prozent der Befragten geht davon aus, eine vergleichbare Produktivität wie im Büro zu erreichen. Interessanterweise rechnen inbesondere Vertreter*innen der GenZ (30 Prozent) und der Millenials (29 Prozent) in einem höheren Maße mit Produktivitätseinbußen. Und fast jeder dritte Befragte (30 Prozent) befürchtet Ablenkung durch Familie und Kinderbetreuung.

Mehr als 35 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben dagegen an, dass sie Bedenken haben, weiterhin gut mit ihren Kolleg*innen zusammen arbeiten zu können. Nicht über die notwendige Ausstattung mit Hard- und Software für die virtuelle Zusammenarbeit zu verfügen, macht rund jedem Fünften Sorgen.

"Unsere Umfrage deutet darauf hin, dass es eine große Akzeptanz für diese Maßnahmen gibt und viele - bei allen Bedenken - bereits die Vorzüge der Heimarbeit erkennen. Viele bemerken schon jetzt, dass ihre Produktivität nicht unbedingt nachlässt und Berufs- und Privatleben sogar besser zu vereinbaren sind. Diese für viele Arbeitnehmer und Führungskräfte noch recht neue Erfahrung könnte dafür sorgen, dass die berüchtigte deutsche Präsenzkultur in vielen Unternehmen ins Wanken gerät", sagt Felix Altmann, Arbeitsmarktexperte bei Glassdoor.


Alessa Kästner

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