Gleich mehre Verbände - GWA, OWM, Produzenten Allianz (Sektion Werbung) und ZAW - äußern sich gemeinsam zur Corona-Krise. Sie sprechen von einer "noch nie da gewesenen Ausnahmesituation".
Sie appellieren an ihre Branche: Alle sollen "dafür Sorge tragen, dass Marktteilnehmer im Bereich der Werbewirtschaft aus gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht verantwortungsvoll, solidarisch und besonnen handeln".
Die Organisationen empfehlen, umgehend, alle derzeitigen Dreharbeiten und vergleichbare Produktionsmaßnahmen zu verschieben. Der Schutz aller Beteiligten und die möglichst effiziente Eindämmung der Neuinfektionen müssten absolute Priorität haben.
Das Ziel aller Marktteilnehmer sei, "einen fairen Lastenausgleich für laufende Projekte zu finden". Der Gedanke: So stellt man sicher ,,dass auch nach ausgestandener Krise noch ein funktionierender und wettbewerbsfähiger Dienstleistermarkt" besteht. Sie fordern Fairness und Solidarität zwischen den betroffenen Unternehmen ein.
Gleichzeitig soll laut den Unterzeichnern auch der Staat tätig werden: Die Verbände begrüßen den "3-Stufen-Plan" der Regierung.
Sie betonen jedoch: Es sei "substantielle, praktikable und unbürokratische Hilfe" nötig.