Letztes Update:
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Synchronstudios beschließen Corona-Pause

09:00
19.03.2020
Ein Großteil der Synchronstudios in Deutschland hat beschlossen, wegen der Corona-Krise vorerst die Arbeit einzustellen. Der sogenannte Sprachatelierbetrieb werde deutschlandweit zunächst bis zum 19. April komplett ausgesetzt, teilte der Synchronverband Die Gilde nach einem entsprechenden Vorstandsbeschluss mit. Der Verband spricht für bundesweit rund zwei Drittel des Marktes.

"Das Corona-Virus stellt mit seinen globalen Auswirkungen eine so noch nie dagewesene Herausforderung für uns alle dar", heißt es weiter. Um die Ausdehnung des Virus zu verhindern, würden somit auch im Synchronbetrieb weitreichende Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter getroffen. "Noch kann das dadurch bedingte Ausmaß der Verzögerungen in der Auslieferung der synchronisierten Fassungen nicht abgeschätzt werden. Die Studios werden in regelmäßigen Kontakt bleiben, um sich zu informieren und die aktuelle Lage zu evaluieren", teilte Die Gilde mit.


dpa

Lebensmittelhändler planen vorläufig keine Sonntagsöffnung

11:24
19.03.2020
Die großen deutschen Supermarkt- und Discountketten wollen ihre Geschäfte auch weiterhin nicht am Sonntag öffnen. Edeka, Rewe, Aldi und Lidl betonten bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur, an den gewohnten Öffnungszeiten von Montag bis Samstag festhalten zu wollen.
Rewe-Chef Lionel Souque begründete das in einem Brief an die selbstständigen Rewe-Kaufleute mit der ohnehin hohen Belastung der Beschäftigten: "Mit dem gegenwärtigen Pensum verlangen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Märkten bereits Erhebliches ab. Und wir haben aktuell wenig Grund zu der Annahme, dass sich daran binnen sehr kurzer Frist etwas verändert", schrieb er. Deshalb würden Rewe und die konzerneigene Discounttochter Penny auf Sonntagsöffnung verzichten. Die bestehende Öffnung an sechs Tagen in der Woche erlaube es, die Kunden bedarfsgerecht zu bedienen.

Auch Edeka und der zugehörige Discounter Netto planen keine Sonntagsöffnung. "Schon jetzt sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Grenzen ihrer Belastbarkeit. Jetzt noch einen Tag länger zu öffnen, würde diese Situation weiter verschärfen", erklärte ein Unternehmenssprecher.

Auch Aldi betonte, die die Mitarbeiter bräuchten Ruhephasen, um Kräfte zu sammeln. Lidl verzichtet ebenfalls auf den zusätzlichen Verkaufstag. Der Discounter schränkte allerdings ein: "Selbstverständlich bewerten wir die Situation täglich neu." Ähnlich äußerten sich der Großflächen-Discounter Kaufland und die SB-Warenhauskette Real.

dpa

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