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Corona-Warn-App läuft auf mehr als 85 Prozent der Handys

10:17
22.06.2020
Die Bundesregierung hat Verständnis für die Kritik gezeigt, dass die Corona-Warn-App auf älteren Smartphones nicht läuft. "Natürlich würde man sich wünschen, dass (...) jeder mit jedem alten Smartphone damit arbeiten könnte, aber es gibt da technische Gründe, die durch ein politisches Wollen der Bundesregierung nicht wegzuwischen sind", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Die App nutze neue Techniken und Sicherheitsverfahren, die ältere Smartphones nicht leisteten. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren hätten die Entwickler an der App gearbeitet.

"Sie läuft auf mehr als 85 Prozent der in Deutschland vorhandenen Smartphones", sagte er. Die Entwickler hätten zugesagt, noch einmal zu überprüfen, ob eine Steigerung möglich ist. Knapp eine Woche nach dem Start wurde die Corona-Warn-App nach Seiberts Angaben inzwischen bereits 11,7 Millionen mal heruntergeladen. Die im Auftrag des Bundes entwickelte Warn-App steht seit vergangenen Dienstag zum Download bereit. Sie kann messen, ob sich Handynutzer über eine längere Zeit näher als etwa zwei Meter gekommen sind. Ist ein Nutzer positiv getestet worden und hat dies in der App geteilt, meldet sie anderen Anwendern, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Dann kann man sich auf Kassenkosten testen lassen.

dpa

Apples Entwicklerkonferenz WWDC findet erstmals online statt

08:20
22.06.2020
Apple hält seine Entwicklerkonferenz WWDC wegen der Corona-Krise von Montag an erstmals als Online-Event ab. Bei der jährlichen Veranstaltung gibt es traditionell erste Informationen zur künftigen Software der iPhones, iPad-Tablets und Mac-Computer.
Eine große Neuigkeit könnte in diesem Jahr der Übergang von Intel-Prozessoren zu Chips aus eigener Entwicklung bei den Mac-Computern werden. Es wird schon seit Jahren spekuliert, dass Apple die Macs auf dieselbe Chip-Architektur umstellen wolle, mit der die hauseigenen Prozessoren in den iPhones und iPads arbeiten. Nun wolle der Konzern mit einer frühzeitigen Ankündigung den Software-Entwicklern Zeit für die Anpassung ihrer Programme geben, bevor im kommenden Jahr die ersten Macs mit den neuen Chips auf den Markt kommen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg.

Üblicherweise ist die Teilnehmerzahl bei der WWDC auf einige Tausend begrenzt - und Apple muss die rund 1600 US-Dollar teuren Tickets unter den vielen Interessenten verlosen. In diesem Jahr können alle App-Entwickler kostenlos daran teilnehmen. Die Eröffnungs-Keynote mit einem Überblick über die Neuigkeiten (ab 19.00 Uhr) wird im Livestream öffentlich übertragen.

dpa

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